Brainy Food - was ist gut für unser Gehirn?

Heute geht nichts mehr rein, ich hab Null Bock, mein Kopf tut weh! 

Jeder kennt es man sitzt beim Lernen, nichts geht mehr rein. Man legt das Buch unters Kissen, in der Hoffnung am nächsten Tag ist alles gespeichert, keine Chance. Man sieht die Wörter, liest sie, aber kann sie nicht mal mehr verstehen. Irgendwas in uns blockiert unsere Konzentration. Oder ein anderes Beispiel:

Kopfweh. Es gibt solche Tage da steht man mit Kopfweh auf und muss sich damit durch den Tag schlagen. Man läuft zum Apothekenschrank und versucht sein Glück mit einer Tablette, wir wissen dass das nicht Sinn der Sache ist. Aber das war es ja noch nicht, meistens kommt an diesen Tagen gleich noch etwas dazu: Müdigkeit. Ja man fühlt sich „geschlaucht“, am liebsten heim ins Bett und schlafen, das geht aber nicht so einfach. Auch hier kämpft man mit Kaffee und

Energiedrinks gegen diesen Horror-Zustand an, obwohl wir wissen dass das nicht gesund ist. Aber ehrlich, man würde alles tun um diese Unannehmlichkeiten zu beseitigen. Ich habe ein paar Tipps die mir persönlich helfen zusammengeschrieben, vielleicht können sie auch Eure „schlaffen“ Tage vermindern.

 

Warum das Gehirn so genanntes „Brainfood“ braucht.

Auch im Gehirn findet ein Stoffwechsel statt, man kann also mit der richtigen Nahrung den Gehirnstoffwechsel anregen. Unser Gehirn hat einen ziemlich hohen Energiebedarf, auch wenn man sie sonst eher weglassen soll, Kohlenhydrate sind wichtige Energielieferanten.

Wasser

Immer wieder wird gepredigt „Viel trinken!“, ist jetzt vielleicht nicht das Brainfood das man erwartet aber bewirkt tatsächlich Wunder! Wasser ist deshalb wichtig für das Gehirn weil die Flüssigkeit dafür sorgt, dass der Kopf ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und gut durchblutet ist. Wie viel man trinken sollte ist individuell, jeder Mensch ist anders gestrickt und benötigt deshalb auch unterschiedlich viel Wasser, aber grundsätzlich sagt man dass 2-3 Liter am Tag empfehlenswert sind. Wem Wasser, so wie mir, zu langweilig ist, der kann sich ja auch einen ungesüßten Saft oder Tee mitnehmen. Wenn ich morgens ins Büro komme gehe ich in die Küche, schalte den Wasserkocher ein, vergesse dann meistens darauf, dann hänge ich den Teebeutel halt ins kalte Wasser und stell mir den Krug neben meinem Bildschirm hin. Ich habe früher auch sehr wenig getrunken, interessanterweise greife ich jetzt alle fünf Minuten zu meinem Glas, meine Blase freut sich auch. Kontrolltipp: Wenn der Urin nicht mehr gelblich ist hat man genug getrunken!


Vollkornbrot

Warum nicht statt der Extrawurstsemmel ein Vollkornbrot mit Schinken? Erstens lecker, zweitens gut für das Gehirn und last but not least freut sich die Figur. Klar schmeckt das Extrawurstsemmerl auch gut, man muss es ja auch nicht ganz von seiner Liste streichen, Ausnahmen sind erlaubt. Vollkornbrot enthält so genannte B-Vitamine, diese Vitamingruppe beinhaltet 8 Vitamine welche wichtige Beiträge zur Energiegewinnung, unserem Nervensystem und unserer Stimmungslage leisten. Auch liefert Vollkornbrot die notwendigen Kohlenhydrate, man kann also „jausnen“ und weiß ich tu meinem Hirn und meinem Körper etwas Gutes, klingt doch super und vor allem so easy!

Hafer

Auch von Getreide wird eher abgeraten. Im Vergleich zu den anderen Getreidearten ist Hafer allerdings deutlich nährstoffreicher und zudem auch noch glutenarm. Hafer enthält viele Ballaststoffe, Mineralstoffe und wertvolle Vitamine. Ein weiterer Vorteil: Hafer hält lange satt, es hat recht viel Protein, wenig Fett und liefert Energie, optimal für den Start in den Tag. Mein Frühstück sieht z.B. so aus: Haferkörner in den Flocker, Rosinen oder Cranberrys, Nüsse, Zimt, Kokusflocken in eine Schüssel, frisches Obst reinschneiden und Naturjoghurt darüber leeren, mhhh...ich liebe frühstücken. Außerdem soll Hafer besonders gut bei Konzentrationsproblemen und Nervosität helfen, also statt der Tafel Schokolade zum Lernen ein Hafermüsli.

 

 


Apfel

'An apple a day keeps the doctor away', sagt man ja und da ist was dran! Viele schälen den Apfel bevor sie ihn essen, bitte nicht! In der Schale sitzen nämliche wichtige Vitamine! Wenn man erschöpft ist kann der Apfel einen wieder in die Gänge bringen. Auch im weißen Fruchtfleisch finden wir wichtige Nährstoffe, so soll z.B. das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden durch den regelmäßigen Verzehr von Äpfeln gesenkt werden. Bei mir ist der Apfel immer für die Nachmittagspause dabei. Leider muss man auch beim Kauf von Äpfeln sehr genau sein, wenn die Möglichkeit besteht regional oder beim Bauernmarkt einzukaufen, unbedingt machen. Als Snack vital, für das Hirn genial.


Nüsse

Das gute alte Studentenfutter. Selbst die kleinsten Nüsse haben es in sich. Wenn man, so wie ich, beim Lernen etwas braucht wo man ständig nebenbei mitnaschen kann, dann ist eine kleine Schüssel mit Nüssen das Richtige! Ich persönlich darf nicht zu viele essen, habe davon schon ein paar Mal Herzrasen bekommen, außerdem sind Nüsse sehr kalorienhaltig, zu viel davon können dick machen. Ansonsten spricht nichts dagegen, wie auch das Vollkornbrot enthalten Nüsse B-Vitamine, diese tragen unter anderem zur Energiegewinnung bei. Geröstete oder gesalzene Nüsse zählen hier nicht dazu. Also ran an die Nüsse!


Bananen

Bananaaa! Noch so ein süßer Pausensnack! Auch Bananen liefern Energie, sie versorgen das Gehirn mit wichtigen Mineralstoffen und sind leicht verdaulich. Außerdem sind Bananen wichtig für das Nervensystem und deshalb gerade bei Stress eine gute Option. Wenn man schlechte Laune hat isst man eine Banane, angeblich heben Bananen die Stimmung. Darauf muss ich beim nächsten Mal achten. Ich mag Bananen, vor allem im Müsli, sie versüßen das Ganze ein wenig. Auch für die Pause sind sie wieder ein guter Tipp. Allerdings sollte man auch mit den Bananen nicht übertreiben, sie enthalten viel Fruchtzucker und haben recht viele Kalorien, aber in geringen Mengen sind sie völlig in Ordnung.


Salat

Was für ein Salat! Seinen Salat kann man individuell gestalten, er gibt die geballte Ladung an Vitaminen. Mein Lieblingssalat: grüne Salatblätter, Salatgurke, Tomaten, Paprika, ein Ei, Essig, Salz und ein bisschen Kernöl. Bei wem das Gebäck auch zum Salat gehört, der soll einfach ein oder zwei Scheiben Vollkornbrot dazu essen, ich mach das auch so. Meine Zutaten sind fast alle aus unserem eigenen Garten, im Sommer ist das natürlich die perfekte Lösung. Aber zurück zu den Inhaltsstoffen. Der Salat (je nach Zutaten) bereichert unseren Vitalstoffgehalt, sprich er verbessert unser Blutbild, wie wir bereits wissen, ist das Hirn gut mit Blut versorgt, erreicht es Spitzenleistungen. Außerdem ist der Salat kalorienarm, wieder eine tolle Kombo!

 


Plan B: Wenn der Kopf trotzdem noch schmerzt verwende ich den "Free Mind roll on" von Feeling, sehr angenehm, kann ich nur empfehlen.

 

#staybrainy

#befood

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