Kastanien als Grundnahrungsmittel?

Maroni - Esskastanie

Wenn man von Maroni spricht, spricht man eigentlich nicht von der gewöhnlichen Esskastanie (Edelkastanie). Die Maroni ist eine weitergezüchtete Esskastanie, sie unterscheiden sich in Geschmack und Aussehen. (Maroni ist herzförmiger, heller, süßer im Geschmack und größer)

Brot der Armen

Geschichtlich macht die Kastanie eine beeindruckende Reise. Sie stammt aus Kleinasien bzw. dem Kaukasus. Bevor Kartoffeln und Mais in Europa waren galt sie als Grundnahrungsmittel. Man hat sie auch zu Mehl verarbeitet um daraus Brot backen zu können. Sie war ein wahrer Lebensretter für ärmere Bevölkerungen. Man hat gesagt ein Kastanienbaum pro Person reicht um durch den Winter zu kommen.

Nährstoffe

Die Kastanie hat’s in sich!

So sind zu Beispiel wertvolle Kohlenhydrate, hochwertiges Eiweiss, Ballaststoffe, unzählige Vitamine, fast alle lebenswichtigen Nährstoffe in dieser kleinen Nussfrucht. Oben drauf schmeckt sie auch noch köstlich. Besonders praktisch ist sie wegen ihres hohen Sättigungsgrades, auch der Blutzucker steigt langsam und bleibt lange stabil, man fühlt sich länger satt, frisch und munter. Kastanien senken den Stresspegel und sind somit gut für unsere Nerven, den Blutdruck und den Herzschlag. Durch die B-Vitamine wird die Leistungsfähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert. Außerdem hat sie viel Vitamin C in sich, das ist für unser Immunsystem gut und beugt Infektionen und Entzündungen vor.

Vitamin E + Vitamin C beugen Schädigung der Körperzellen vor die uns altern lassen, die straffende Wirkung für das Bindegewebe wirkt sich positiv auf Cellulite aus. Auch schützt Vitamin E vor Ablagerungen in den Arterien. Das Risiko  einen Schlaganfall, eine Arteriosklerose oder Herz-Kreislauferkrankung zu erleiden, kann durch den regelmäßigen Verzehr von Kastanien reduziert werden. Sie senkt das Gesamtcholesterin. 

Ganz schön was los bei diesem kleinen Früchtchen. Die ungesättigten Fettsäuren in der Kastanie sind gesund und zugleich gut für die schlanke Linie, sie ist eine tolle Alternative zu einigen wesentlich ungesünderen und schädlicheren Lebensmitteln. Natürliche Antioxidantien, die Flavonoide und Lignane, beugen bestimmten Krebserkrankungen vor. Sie ist basenreich und magenfreundlich, weil sie überschüssige Säuren im Körper neutralisiert und gegen Entzündungen im Magen vorbeugt, gut für Rheumapatienten Der vorletzte Pluspunkt: Die Kastanie ist gut für die Knochen, mit ihrem Kalziumgehalt kann man auch noch Muskelkrämpfen entgegenwirken. Zu guter Letzt: Sie ist glutenfrei. Die Kastanie hat's ganz schön drauf!


Rezept - mhhhh....

#staybrainy

#bemaroni

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