· 

#whomademyclothes? by Nathalie Leitner


SEIT WANN GIBT ES DIE FASHION REVOLUTION WEEK?


#whomademyclothes by Nathalie Leitner

Die Fashion Revolution Week wurde nach dem schweren Unglück in der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch am 24. April 2013 ins Leben gerufen. Bei einem Fabrikeinsturz sind damals 1.134 Menschen gestorben und 2.500 Menschen wurden verletzt. In dieser Fabrik wurden auch Kleidungsstücke für europäische Modeketten, die wir alle kennen, produziert. Der Einsturz der Fabrik zog die Aufmerksamkeit der Weltbevölkerung auf die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Textilbranche.

 

UND WARUM?

Leider hat sich an diesen Umständen seitdem sehr wenig geändert. Und genau deshalb ist das Engagement von Fashion Revolution so wichtig. Der Organisation geht es aber nicht darum, den Menschen eine bestimme Marke zu verbieten. Mithilfe von uns – den Kunden – sollen Modeketten auf Defizite hingewiesen werden, damit diese ihre Lieferketten transparent(er) machen. Kaum eine große Modekette interessiert sich für die Menschen, die die Kleidung nähen. Oft wissen Konzerne gar nicht, wer eigentlich für sie arbeitet, weil die Lieferketten extrem komplex sind. Worauf Modeketten und Konzerne aber in der Regel schon hören? Auf den Kunden. Dadurch haben wir als Konsumenten eine unglaubliche Macht. Diese soll in der Fashion Revolution Week genützt werden. Im vergangenen Jahr haben über 173.000 Menschen über Social Media Modemarken gefragt, wer ihre Kleidung gemacht hat. Insgesamt haben schon 3.838 Marken auf diese Frage geantwortet und Informationen über ihre Lieferketten veröffentlicht.

Who made my BrainyClothes?

Ich habe mir die Fashion Revolution Week als Anlass genommen, das Label BrainyClothes zu fragen, wer mein T-Shirt gemacht hat. Die Antwort hat mich sehr gefreut. Denn mein Shirt ist nicht nur angenehm zu tragen und modisch total zeitlos, sondern auch unter fairen, nachhaltigen Umständen produziert worden und chemie- und schadstofffrei! Alle guten Dinge sind drei: Felix, Nina und Patrick sind Freunde, die sich den Traum der Selbständigkeit verwirklicht haben. In ihrem fairen Onlineshop findet ihr T-Shirts, Hoodies und Accesoires – alles nachhaltig und fair hergestellt. Außerdem kann man bei BrainyClothes Kleidung mit dem Flex- und Siebdruckverfahren nach eigenen Wünschen und Vorstellungen veredeln lassen. Seit November 2018 wird der Flex- und Flockdruck bei BrainyClothes sogar selbstständig in Gössendorf durchgeführt. Dabei werden nur PVC- und schadstofffreie Folien verwendet.

BRAINYCLOTHES-NIFE entwickelt Logos zur Veredelung von Textilien und Werbeartikel. Die Bekleidung wird ausschließlich in kontrollierten und zertifizierten Fabriken hergestellt, wo tagtägliche Kontrollen in Bezug auf Qualität, Nachhaltigkeit und Ethik durchgeführt werden.  Für die Veredelung kooperiert BrainyClothes teilweise mit dem größten integrativen österreichischen Unternehmen. Vor allem ist das praktisch weil wir unsere Partner jederzeit besuchen können, die Kommunikation super funktioniert, die Lieferung bzw. Abholung schnell abgewickelt werden kann, wir uns somit gegenseitig unterstützen und Österreich fördern. 


DIE LIEFERANTEN VON BRAINYCLOTHES



Stanley&Stella

Die Kleidungsstücke von Stanley & Stella werden in Brüssel entworfen und vertrieben. Die Produktion der Oberteile liegt in Bangladesch. Um in einem Land, das eigentlich als Symbol für „unfaire“ Mode gilt, fair zu produzieren, setzt die Marke auf klar definierte Standards. Die Partner vor Ort werden regelmäßig über die Fair Wear Foundation kontrolliert. Die unabhängige Organisation hat es sich zum Ziel gemacht, die Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer der Textil- und Bekleidungsindustrie in der Dritten Welt zu verbessern. Dabei werden nicht nur die Arbeitsbedingungen vor Ort geprüft, sondern es wird sich auch um einen sozialen Dialog zwischen den Fabriken und Auftraggebern gekümmert. Dafür hat Stanley & Stella sogar ein eigenes Büro in Bangladesch eröffnet, um die Beziehungen zu den Zulieferern besser pflegen und koordinieren zu können.

 

Nicht nur die Arbeitsbedingungen von Stanley & Stella sind fair und zertifiziert, auch alle Stoffe sind nachhaltig. Durch die Verwendung von GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle setzt sich die Marke für weniger Chemie und Ressourcen-Verbrauch in der Produktion ein. Auch auf Gentechnik wird verzichtet. Außerdem ist die junge Modemarke Mitglied der Organisation „CanopyStyle“, die sich für den Schutz bedrohter Wälder einsetzt. Mit sehr klassischen Passformen und Schnitten setzt Stanley & Stella ein Zeichen gegen Fast Fashion und täglich wechselnde Trends.

 


Earthpositive

Biologisch, fair und dazu ausschließlich unter Nutzung erneuerbarer Energien aus Wind und Solarkraft produziert, zielt diese 2006/2007 entwickelte Produktlinie der Continental Clothing Company GmbH auf das wachsende Bewusstsein für Umweltfragen und ein aktives Handeln gegen den Klimawandel. EarthPositive demonstriert die höchstmöglichen Umwelt- und Sozialstandards inmitten einer der umweltschädlichsten Industrien. Durch die closed-loop Produktion wird die Co2-Emission erheblich reduziert und eine zwar während des gesamten Zyklus von Anbau über Bearbeitung, Verpackung und Transport. Die benötigte Energie kommt aus erneuerbaren Energieressourcen, vor allem Windkraft. Der natürliche CO2 Ausstoß während des Anbaus und während des Transports wird kompensiert durch eine Mehrproduktion an grüner Energie. EarthPositive Produkte werden in PVC-freien Verpackungen und 100 % wiederverwertbaren Kartons geliefert. Die Biobaumwolle ist zertifiziert nach dem Global Organic Textile Standard, was nicht nur die Baumwolle, sondern den gesamten Produktionsprozess sowie Verpackung etc. einschließt.


Neutral

Neutral bietet Bekleidung mit sozialem, ökologischem Wert und in Premiumqualität für Männer, Frauen und Kinder. Herstellung und Zertifizierung erfolgen nach weltweit höchsten Standards, womit Neutral sein Engagement deutlich macht. Die Produkte in modernem Design werden aus 100 % organischer Fairtrade-Baumwolle hergestellt. Mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark und der alleinigen Herstellung in Indien ist Neutral ein marktführender Hersteller von nachhaltiger Kleidung. Für Neutral bedeutet ein fairer Deal ein guter Deal. Deshalb engagiert sich Neutral seit mehr als 10 Jahren für Fairtrade. Mit Fairtrade erhalten die Baumwollbauern in einem ansonsten sehr instabilen globalen Baumwollmarkt für Neutral® Produkte einen fairen Preis für ihre Ernte.

99 % der Baumwollbauern der Welt leben und arbeiten in Entwicklungsländern. Sie sind das Rückgrat der Bekleidungsindustrie. Leider können viele dieser Bauern kaum ihren Lebensunterhalt aus dem Anbau von Baumwolle bestreiten. Daher gilt selbstverständlich für Neutral®, dass Nachhaltigkeit in Textilien mit den Baumwollbauern beginnt.  Durch Fairtrade nimmt Neutral bei der Erhaltung ihres Lebensunterhalts teil und gibt den Bauern eine faire Chance, ihr Leben zu verbessern.


Mir gefällt mein Shirt von BrainyClothes sehr gut, es ist schlicht und lässt sich sehr einfach stylen. Außerdem ist das Shirt ein echter Hingucker. Warum? Schon alleine, weil es nicht von der Stange kommt und von jedem 2. getragen wird. Schaut unbedingt mal im Onlineshop von BrainyClothes vorbei! Neben Shirts findet ihr dort auch coole Hoodies, Backpacks, Ohrringe, Stofftaschen, Bandanas und Armbänder.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0